Zehn Menschen, die sich zuvor nicht kannten – und doch von Anfang an eine besondere Offenheit und Verbundenheit spürbar machten. Der Wunsch war klar: Techniken kennenlernen, die im Alltag tragen. Innere Balance finden und halten. Achtsamkeit entwickeln – gerade auch für herausfordernde Gespräche. Loslassen können. Genießen. Und die eigene Lebensrealität aus Beruf und Privatleben mehr als Einheit begreifen.
Diese Woche war intensiv, lebendig und ehrlich. Es wurde ausprobiert, reflektiert, gelacht – und auch innegehalten.
Mit einem Augenzwinkern wurde ich dabei als „Bademeister“ gewünscht – einer, der Orientierung gibt, Wissen vermittelt und im richtigen Moment auch emotional unterstützend eingreift, ohne übergriffig zu sein. Die angebotenen Einzelgespräche wurden dankbar angenommen und boten zusätzlichen Raum für persönliche Themen.
Ein ebenso eindrücklicher Tag führte uns in den Wald – ganz im Sinne von „Leerlauf im Kopf“. Raus aus dem Denken, hinein in die Wahrnehmung. In den langen Jahren meiner Tätigkeit als Dozentin habe ich mit Gruppen schon viel erlebt – doch diese hat mich wirklich überrascht: mit welcher Präsenz, Klarheit und Selbstverständlichkeit der IDOGO-Stab geführt wurde, wie fein die Wahrnehmung zwischen Natur und eigenem Erleben war und wie stimmig die Umsetzung gelang. Das war nicht nur Übung – das war echtes Erleben. Und einfach: richtig gut.
Ein besonders stiller und zugleich tief berührender Moment entstand an einem Morgen in der Abteikirche des Kloster Maria Laach – noch bevor die ersten Besucher den Raum betraten. In dieser besonderen Atmosphäre haben wir gemeinsam eine Embodiment-Übung erlebt. Mit unseren eigenen Tönen legten wir einen Klangteppich in den Raum – jeder für sich und doch verbunden.

Was dabei entstand, ließ sich kaum in Worte fassen: eine spürbare Tiefe, ein Innehalten, ein Getragen-Sein. Für viele war es eine sehr intensive Erfahrung – leise und kraftvoll zugleich.
Hier durften wir zudem Teil der Fastenpredigten sein – einer besonderen Reihe, bei der in diesem Jahr bereits Persönlichkeiten wie Angela Merkel und Christian Wulff gesprochen haben. An unserem Abend begeisterte uns Bruder Paulus Terwitte, der Guardian des Kapuzinerklosters Münster, mit viel Witz, Tiefe und spürbarem Einfühlungsvermögen. Im Anschluss daran erlebten wir ein überraschend genussvolles Fastenbrechen – nicht im Speisesaal, sondern in der Klostergaststätte, mit köstlichem Essen und einem echten Klosterbier aus dem berühmten Bogler-Keramik-Trinkbecher.
Ein besonderer Moment zum Schluss: Am Ende der Woche hing keine einzige Moderationskarte mehr am Board – alles, was wichtig war, hatte seinen Platz gefunden.
Ich bin dankbar für diese besondere Woche, für die Offenheit, das Vertrauen – und für eine wirklich außergewöhnliche Gruppe, für die schönen Zeilen auf der Karte und den Klosterladen-Präsentkorb. Und ja: für die vielen wunderbaren Fotos, die all das lebendig halten. Ihr seid toll!
Ein Herzensdank an euch alle 🙂



