Klingt doch gleich viel fröhlicher, oder? Gänseblümchen-Tee wird zu Daisy Tea – und schon zaubert es ein kleines Lächeln ins Gesicht. Kürzlich war ich in einem Speise-Restaurant und auf der Karte wurde doch tatsächlich Daisy-Tea angeboten. Ich war platt! Diesem Thema musste ich mich etwas genauer widmen. Bereits das Sammeln der Blüten macht gute Laune – das Gänseblümchen war Heilpflanze des Jahres 2017!

Was so unscheinbar auf jeder Wiese wächst, hat mehr in sich, als man denkt:
- Gänseblümchen enthalten Bitterstoffe, die die Verdauung anregen
- Saponine, die den Stoffwechsel unterstützen können (z.B. bei Erkältungen, Frühjahrsmüdigkeit…)
- Flavonoide, die antioxidativ wirken
- und gelten traditionell als entzündungshemmend und leicht entgiftend
- es hat viel Vitamin C und Eisen
- in einer Salbe hilft es bei Verletzungen wie Prellungen, Quetschungen und Muskelkater und Muskelschmerzen

Als Tee zubereitet wirken sie mild, ausgleichend und sanft unterstützend, nicht laut, eher leise, dafür beständig. Und vielleicht liegt genau darin auch ihre Botschaft: Ein Gänseblümchen kann man übersehen, achtlos darüber hinweggehen. Und trotzdem richtet es sich immer wieder auf. Seinen Kopf hat es immer in die Sonne gerichtet. Still. Unaufgeregt. Ohne Drama. Ohne Eile. Einfach, weil es in seiner Natur liegt.

Warum ich das in einem Coaching-Newsletter schreibe?
Weil genau das oft der Kern ist: nicht perfekt sein müssen, nicht unerschütterlich sein müssen – sondern die eigene Fähigkeit kennen, wieder aufzustehen. Ganz still, kraftvoll und auf seine ganz eigene Weise. Vielleicht ja mit einer Tasse Daisy Tea in der Hand, so wie ich. Meine Mischung habe ich übrigens mit fröhlichen Löwenzahnblüten und zarten Brennesselspitzen verarbeitet, ein Stück Zitrone hinzu und fertig ist dein Wohlfühlgetränk!

Schaffe dir Momente die bleiben – Be happy, be Daisy!
