Warum Kloster und Bildung gut zusammenpassen

Meine Woche im Kloster

Mein Gepäck ist auf das Notwendigste reduziert. Ich will herausfinden, was und wieviel ich tatsächlich brauche. Ein Buch, einen Block, ein paar Klamotten. Notfalls wasche ich etwas im Handwaschbecken, so wie meine Mutter früher auch. Ich fahre bei strahlendem Sonnenschein durch die Pfalz und komme am Nachmittag im Kloster an. Das große Eisentor ist nur angelehnt, so dass ich ungehindert hindurchgehen kann. Alles ist still und friedlich. Keine Menschenseele ist zu sehen. Vorsichtig drücke ich die Klingel an der alten Eichentür, doch es öffnet mir niemand.

Foto: Pia Forkheim, Kloster Esthal/Pfalz:

Ein Gast im Park nimmt mich mit und schleust mich durch den Hintereingang zur Pforte. Schwester Marie-Edith begrüßt mich sehr herzlich, erledigt schnell die notwendigen Formalitäten und zeigt mir mein Zimmer. Ehrfürchtig laufe ich an ihrer Seite die frisch gebohnerten Gänge entlang. Auf dem Weg plaudern wir nett und sie zeigt mir den Frühstücksraum, den Seminarraum, die Duschen und Toiletten auf dem Gang und mein Zimmer „Veronika“. Der Name der Heiligen bedeutet die „Sieg Bringende“. Was will mir das jetzt sagen, überlege ich.

Es ist zweckmäßig mit einem Bett, einem Tisch, einem Stuhl, einem Schrank und einem Waschbecken ausgestattet und natürlich einem Bild von Veronika an der Wand. Gummibärchen auf dem Kopfkissen gibt es keine, dafür eine Bibel. Im Spätsommer sind die Temperaturen nochmal auf über 30 Grad geklettert. Es ist brütend heiß in meiner Dachkammer und die Galloways (mehr …)

Stress Ade – Achtsamkeitswalk im Wald mit dem IDOGO Stab

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“

Als ich diese Zeilen las wurde mir klar, was der Wald mir erzählen will und ich fing an mich gedanklich in den Wald zu begeben. Plötzlich spürte ich die Ruhe und die Stille, die der Wald mir jedesmal beschert. Dieses Gedicht stammt von Kahlil Gibran, ein Dichter aus dem osmanischen Reich. Um ehrlich zu sein, ich danke ihm für diese wundervollen Zeilen.

Gibt es einen schöneren Ort, um dem Stress Ade zu sagen?

Es gibt einfach keinen schöneren Ort ist die eine Antwort. Die andere, weil die Natur Stress lindern kann. Viele laufen gerade in den Sommermonaten im Wald weil es dort einfach kühler ist, oder weil sie gerade aus dem Wald total entspannt zurückkommen.

Es ist der Rhythmus der Natur den wir erleben ohne das es uns bewusst ist. Wir synchronisieren uns sozusagen mit der Natur. Duft in der Nase, Waldboden unter den Füßen, (mehr …)

Artikel Westerwälder Zeitung zum Thema: Chaos im Kopf

Ich freue mich außerordentlich, dass ich MEIN Thema „Chaos im Kopf“, in der Sonderausgabe „Gesund und Fit – Ihr Gesundheitsjournal des Westerwalds“, in der Westerwälder Zeitung, vom 23. November 2018, veröffentlichen konnte. Die Beilage erreicht eine Auflage von rd. 170.000 Zeitungen. Sie wartet mit vielerlei interessanten Themen auf, meinen Artikel finden Sie auf Seite 9. Ich danke der Gebietsleitung Bärbel Labonte und ihrer Mitarbeiterin Nicola Kaufmann für ihr offenes Ohr.

Übrigens inklusive: 5 Tipps, die Ordnung schaffen!

Auf dem Foto sehen Sie Hängeschaukeln im Wellnessbereich des Hotel Nägler's.

Gesundheitstage 2019, Hotel Nägler’s Wohlfühlen in der Relax-Lounge Hotel Foto: Nägler’s

Übrigens, wer seinem Chaos im Kopf gerne vorbeugen will, für den hätte ich da im Februar und März 2019 etwas passendes im Angebot.

Wie uns Hippos und Seepferdchen auf Trapp halten

Hirn macht Urlaub

Haben sie eine Ahnung davon, wie lange unser Kurzzeitgedächtnis Dinge speichert? Exakt 1 Minute! Hätten Sie’s gewusst? Während unser Langzeitgedächtnis unser ganzes Leben erhalten bleiben kann, fristet unser Kurzzeitgedächtnis eher einer kurzen Überlebensdauer. Es widmet sich lieber den Dingen die uns gerade beschäftigen wie z. B., wenn wir unsere Urlaubsreise planen: Föhn nicht vergessen, den Jungs den Fußball einpacken, Badesachen, Surfbrett, der Putzfrau den Schlüssel übergeben, dem Team unbedingt noch sagen, dass es dies und jenes nicht vergessen soll, usw. Futter fürs Kurzzeitgedächtnis! Unser Kurzzeitgedächtnis ist ein sogenanntes „Arbeitsgedächtnis“, es denkt, damit sich unser Langzeitgedächtnis später erinnern kann. Klingt kompliziert? Interessant ist, dass es sich nur maximal vier Posten behalten (mehr …)