Waldbaden durch den Schächerbach Wald in Homberg Ohm

Gerade bin ich aus Homberg-Ohm zurück gekehrt. Hier war ich von der Buchhandlung Ulrike Sowa gebucht, um mit einer Gruppe durch das Schächerbach Tal waldzubaden. Ich hatte einen interessanten Mix aus Waldbaden und Elementen aus meinem Programm Leerlauf im Kopf zusammengestellt. Am Nachmittag sind Ulrike Sowa und ich die Route bereits einmal als Entdeckungstour gelaufen. Um 18 Uhr habe ich die Teilnehmer*innen am Waldrand getroffen. Ob jemand einen Baum umarmt hat kann ich nicht sagen, doch auf jeden Fall haben wir uns alle vom Wald umarmen lassen. Ein wundervolles Gefühl! Es hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, die eigene Achtsamkeit wieder einmal zu spüren und zu erleben.

Zusammen im Wald geht’s einfach am besten! Zum Abschluss unserer 5-Kilometer-Tour wurden wir von einer Herde brüllender Jungbullen verabschiedet. So wird man manchmal urplötzlich aus der Stille hinaus katapultiert.

Ich schaue...

Ich schaue nirgendwo,
Ich schaue weit,
Ich schaue grün,
Entdecke kleine Samenkapseln im Sonnenlicht baumeln.

Ich schaue nichts,
Ich schaue irgendwo,
Ich schaue umher,
Entdecke weiße Falter verliebt im Morgentau.

Ich schaue tief,
Ich schaue hinein,
Ich schaue drinnen,
Entdecke die Stille des Seins.
Atme.
Meine eigene Achtsamkeit im Hier und jetzt.

[Franziska von Schleyen]

Das war eine tolle Gruppe! Danke für all die wertschätzenden Feedbacks und den Applaus! Ich verneige mich dafür. Danke, liebe Ulrike Sowa für die Einladung! Ich freue mich auf jeden Fall auf ein Wiedersehen in eurem Homberger Zauberwald. Bis dahin achtsame Grüße an alle!

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21.07.2020 – Leerlauf im Kopf – Waldbaden im Rheingau

Unter dem Motto: Kraft tanken und das Immunsystem stärken durch Eintauchen in die Waldatmosphäre, bin ich auch in diesem Sommer wieder an vier Terminen mit meinem Programm Leerlauf im Kopf© unterwegs. Los geht’s um 18:00 Uhr, für jeweils ca. 2 Stunden, im Rüdesheimer Wald. Leerlauf im Kopf© ist eine besondere Form des Waldbadens. Hier wird gemütliches Schlendern durch den Sommerwald mit IDOGO®-Achtsamkeitsübungen verknüpft. In einer kleinen Gruppe von max. 12 Personen schlendern Sie durch den Wald, üben sich in Achtsamkeit und entspannen bei einfachen Qi-Gong Übungen mit dem IDOGO®-Stab.

Beim Waldbaden oder Shinrin Yoku, wie die Japaner es nennen, (mehr …)

Übung 5: Die Halsmuskulatur lockern, den Kopf nach rechts und links drehen

Diese Übung ist sehr wohltuend für starre Hälse und wird wie alle IDOGO®-Übungen, sehr, sehr langsam ausgeführt. Der IDOGO®-Stab wird zunächst bis in Brusthöhe angehoben, dabei den Zeige- und Mittelfinger aufstellen, so dass sie nach oben zeigen. Langsam schiebt sich der Stab nach vorne, gleichzeitig dreht der Kopf nach rechts. Nun die aufgespreizten Finger langsam nach vorne abrollen und den Kopf wieder in die Ursprungsposition zurückbringen. Dies geschieht gleichzeitig. Danach den Stab zur Brust zurückführen, absenken. In gleicher Weise mit einer Kopfdrehung nach links wiederholen. Klingt irgendwie kompliziert, ist es aber nicht. Die Idee, die ich im Coaching und in meinen Trainings damit verknüpfe, lautet: Ich darf entspannt nach rechts und links schauen, um zu sehen was da passiert und dabei in meiner Mitte bleiben.Mit Idogo und Coaching neue Wege gehen.

„I do go“ – Ich packe es an

Im IDOGO®-Training werden östliche mit westlichen Trainingsmethoden verknüpft. (mehr …)

Übung 4: Die Wirbelsäule räkeln und den Rumpf strecken

Eine großartige Gleichgewichtsübung nebenbei und der Rücken lächelt sicher bei dieser sanften Art der Streckung. Die Beine sind geschlossen, so kann man sich besser in der Mitte zentrieren. Zunächst den Idogo®-Stab am Rücken entlang nach oben führen. Danach drehen die Handflächen abwärts und führen den Stab wieder langsam nach unten. Dabei stellt man sich mit dem Rhythmus der Bewegung langsam auf die Zehenspitzen. Also, Stab geht nach oben, beim hinunter bewegen das Gewicht auf die Zehenspitzen verlagern.

Wirbeläulentraining-Pia- Forkheim-Coaching-Training in Achtsamkeit

Die Wirbelsäule räkeln

Beim Bewegen nach oben verlagert sich das Gewicht wieder auf den ganzen Fuß. Diese Übung fördert die Aufrichtung der Wirbelsäule. Ich persönlich liebe diese Übung sehr, denn in dem Moment, indem man den Idogo® dreht, spürt man eine deutliche Dehnung der Brustmuskulatur, die den Atem entspannt und frei macht. Dabei nimmt die Körperspannung einen Bogen ein, die ich als sehr entlastend und angenehm empfinde. (mehr …)

Warum Kloster und Bildung gut zusammenpassen

Meine Woche im Kloster

Mein Gepäck ist auf das Notwendigste reduziert. Ich will herausfinden, was und wieviel ich tatsächlich brauche. Ein Buch, einen Block, ein paar Klamotten. Notfalls wasche ich etwas im Handwaschbecken, so wie meine Mutter früher auch. Ich fahre bei strahlendem Sonnenschein durch die Pfalz und komme am Nachmittag im Kloster an. Das große Eisentor ist nur angelehnt, so dass ich ungehindert hindurchgehen kann. Alles ist still und friedlich. Keine Menschenseele ist zu sehen. Vorsichtig drücke ich die Klingel an der alten Eichentür, doch es öffnet mir niemand.

Foto: Pia Forkheim, Kloster Esthal/Pfalz:

Ein Gast im Park nimmt mich mit und schleust mich durch den Hintereingang zur Pforte. Schwester Marie-Edith begrüßt mich sehr herzlich, erledigt schnell die notwendigen Formalitäten und zeigt mir mein Zimmer. Ehrfürchtig laufe ich an ihrer Seite die frisch gebohnerten Gänge entlang. Auf dem Weg plaudern wir nett und sie zeigt mir den Frühstücksraum, den Seminarraum, die Duschen und Toiletten auf dem Gang und mein Zimmer „Veronika“. Der Name der Heiligen bedeutet die „Sieg Bringende“. Was will mir das jetzt sagen, überlege ich.

Es ist zweckmäßig mit einem Bett, einem Tisch, einem Stuhl, einem Schrank und einem Waschbecken ausgestattet und natürlich einem Bild von Veronika an der Wand. Gummibärchen auf dem Kopfkissen gibt es keine, dafür eine Bibel. Im Spätsommer sind die Temperaturen nochmal auf über 30 Grad geklettert. Es ist brütend heiß in meiner Dachkammer und die Galloways (mehr …)