Wie und wo ich meinem Alltagsstress entfliehen kann

Einmal kurz reingeschnuppert…

Bevor ich Sie zu unserer Seminar-Woche Achtsamkeit und Balance in Beruf und Alltag (31.8. bis 4.9.2020) ins Kloster Maria Laach einlade, habe ich versprochen, Sie zuvor etwas einzustimmen. Ulrike Burckard – meine Co-Trainerin – und ich, sind früh am Morgen zu unserem Tagesausflug in die Eifel gestartet. Mit der Fähre ab Mittelheim über den Rhein, um diesen besonderen Seminarort einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Alleine dieses Erlebnis ist für mich jedes Mal Urlaubsfeeling pur! Es erinnert mich an die Überfahrt des River Fal mit der King-Harry-Ferry in England. Nur, dass es dort Austernfischer zu beobachten gibt und hier Kormorane, die ihre Flügel trocknen. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Im IDOGO-Training lautet eine Übungsform genau so. Passt doch! (mehr …)

Gewahr sein – was bedeutet das?

„Gewahr sein“ ist als die Kernfunktion unseres Geistes zu verstehen. Klingt irgendwie ein bisschen altmodisch und kompliziert, doch es gibt einfach kein besseres Wort dafür. Was bedeutet es? Häufig verzetteln wir uns im Alltag und kümmern uns einfach nicht mehr um unser Inneres. Wir sind viel zu viel vom Außen gesteuert. Dabei birgt dieses „Gewahr sein“ das Potential, eine weitere Kernkapazität unseres Geistes auszubalancieren und zu regulieren, nämlich unser Denken. Wenn wir es schaffen, uns beim Denken zuzuschauen, können wir vieles erkennen und loslassen. Daher freue ich mich immer sehr, wenn ich Menschen für das Thema Achtsamkeit in meinen Kursen und Urlauben begeistern kann. Stöbern Sie doch mal auf meiner Website unter Terminen.

Warum Kloster und Bildung gut zusammenpassen

Meine Woche im Kloster

Mein Gepäck ist auf das Notwendigste reduziert. Ich will herausfinden, was und wieviel ich tatsächlich brauche. Ein Buch, einen Block, ein paar Klamotten. Notfalls wasche ich etwas im Handwaschbecken, so wie meine Mutter früher auch. Ich fahre bei strahlendem Sonnenschein durch die Pfalz und komme am Nachmittag im Kloster an. Das große Eisentor ist nur angelehnt, so dass ich ungehindert hindurchgehen kann. Alles ist still und friedlich. Keine Menschenseele ist zu sehen. Vorsichtig drücke ich die Klingel an der alten Eichentür, doch es öffnet mir niemand.

Foto: Pia Forkheim, Kloster Esthal/Pfalz:

Ein Gast im Park nimmt mich mit und schleust mich durch den Hintereingang zur Pforte. Schwester Marie-Edith begrüßt mich sehr herzlich, erledigt schnell die notwendigen Formalitäten und zeigt mir mein Zimmer. Ehrfürchtig laufe ich an ihrer Seite die frisch gebohnerten Gänge entlang. Auf dem Weg plaudern wir nett und sie zeigt mir den Frühstücksraum, den Seminarraum, die Duschen und Toiletten auf dem Gang und mein Zimmer „Veronika“. Der Name der Heiligen bedeutet die „Sieg Bringende“. Was will mir das jetzt sagen, überlege ich.

Es ist zweckmäßig mit einem Bett, einem Tisch, einem Stuhl, einem Schrank und einem Waschbecken ausgestattet und natürlich einem Bild von Veronika an der Wand. Gummibärchen auf dem Kopfkissen gibt es keine, dafür eine Bibel. Im Spätsommer sind die Temperaturen nochmal auf über 30 Grad geklettert. Es ist brütend heiß in meiner Dachkammer und die Galloways (mehr …)

Stress Ade – Achtsamkeitswalk im Wald mit dem IDOGO Stab

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“

Als ich diese Zeilen las wurde mir klar, was der Wald mir erzählen will und ich fing an mich gedanklich in den Wald zu begeben. Plötzlich spürte ich die Ruhe und die Stille, die der Wald mir jedesmal beschert. Dieses Gedicht stammt von Kahlil Gibran, ein Dichter aus dem osmanischen Reich. Um ehrlich zu sein, ich danke ihm für diese wundervollen Zeilen.

Gibt es einen schöneren Ort, um dem Stress Ade zu sagen?

Es gibt einfach keinen schöneren Ort ist die eine Antwort. Die andere, weil die Natur Stress lindern kann. Viele laufen gerade in den Sommermonaten im Wald weil es dort einfach kühler ist, oder weil sie gerade aus dem Wald total entspannt zurückkommen.

Es ist der Rhythmus der Natur den wir erleben ohne das es uns bewusst ist. Wir synchronisieren uns sozusagen mit der Natur. Duft in der Nase, Waldboden unter den Füßen, (mehr …)

Rückzugsort Ferien

Die große Herausforderung einfach mal nix tun!

Kurz bevor wir in diesem Jahr in unseren Sommerurlaub fuhren, war Meike Winnemuth in der NDR Talkshow. Sie plauderte über ihr aktuelles Buch und ihre Projekte. Plötzlich erinnerte ich mich wieder an das Buch, das ich vor einigen Jahren von meiner Freundin zum Geburtstag geschenkt bekam: „Das große Los – Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr“. Mein Mann sagte, das habe ich als Hörbuch. Das können wir auf der langen Fahrt in die Bretagne hören. Und los ging die Fahrt mit sieben CDs. So bereiste ich neben atemberaubenden Landschaften, Städten und Dörfern der Bretagne, zwölf weitere Städte. Darunter Addis Abeba, Havanna und Buenos Aires, sie klingen einfach besonders abenteuerlich. Länder, die ich wahrscheinlich nie in meinem Leben kennenlernen werde. Vielleicht im nächsten Leben, oder doch noch? (mehr …)

„Lass dir nicht den Affen auf die Schulter setzen!“

Es liegt schon ein paar Jahre zurück. Ich saß mit meiner Freundin im Café und erzählte ihr völlig aufgeregt von einem Thema, das mir echt auf die Nerven ging. Tagelang war ich nicht in der Lage, es loszulassen. Ständig kreisten ein- und dieselben Gedanken in meinem Hirn umher. Also fragte ich meine Freundin um Rat. Nachdem sie mir aufmerksam zugehört hatte sagte sie: „Pia, lass dir doch nicht von anderen den Affen auf die Schulter setzen. Die sind ihn los und du hast ihn.“ Das war ein sehr heilsamer Satz für mich!

Pia Forkheim Coaching - Affen auf der Schulter

Foto: Pia Forkheim

Was es bedeutet, einen Affen auf der Schulter zu haben

Wir werden mit etwas konfrontiert, was wir eigentlich nicht wollen und ein anderer hat uns das eingebrockt. Eingebrockt wird im Duden mit „in unbedachterweise Schwierigkeiten eingehandelt haben“ beschrieben. So ist es dann auch. Wir machen ein fremdes Thema zu unserem eigenen, versuchen es zu lösen, grübeln über Möglichkeiten, wollen es irgendwie weg bekommen und wissen nicht wie. Doch wenn wir erst einmal die Masche durchschaut haben, wie das mit dem Affen ist, wenn er springt, (mehr …)

Neuer Meilenstein im ganzheitlichen Coaching

Seit April bin ich Reiki-Meisterin und freue mich darauf, diese energetische Arbeitsweise weiter fortzuführen. Auf Kundenwunsch arbeite ich in Belastungssituationen gerne mit diesem Wissen. Den Geist beruhigen und die Herzensqualitäten kultivieren, damit wir wieder klar, in Liebe, mit Mut und aus Mitgefühl heraus handeln können. Lassen Sie mich kurz das Meister Symbol Dai Ko-Mio erklären. Der erste Teil des Wortes Dai bedeutet „Die Kraft ist in mir“ und der zweite Teil Ko-Mio „Die Kraft und ich sind eins“. Es ist genau diese Kraft, die in uns allen verborgen liegt und uns allzu oft auf merkwürdige Weise verloren zu gehen scheint.

Foto mit Wolken und dem Text Auf mich selbst achtend, achte ich auf den anderen. Auf den anderen achtend achte ich auf mich selbst. Buddha

Foto: Pia Forkheim

In meiner Coaching Praxis lege ich somit neben dem IDOGO-Achtsamkeitstraining einen weiteren Baustein in die Richtung der ganzheitlichen Betrachtungsweise. Gerade in der Embodimentforschung (mehr …)

„Wenn ich mal groß bin, mache ich was ich will!“

Zum Thema: Unabhängigkeit

Kennen wir nicht alle diesen Satz aus unserer Kindheit? Immer wieder gab es Verbote unserer Eltern, nie durften wir das machen, was wir wollten. Ich erinnere mich noch gut, dass ich immer das Glas Nutella mit dem Löffel auslöffeln wollte. Mein Gesicht beschmiert bis hinter beide Ohren, was für ein Genuss! Alleine der Gedanke lässt mich heute noch schmunzeln.

Als Erwachsener stellen wir fest, dass wir weiterhin bestimmte Regeln befolgen müssen. Im Straßenverkehr bleiben wir bei Rot an der Ampel stehen, beim Stoppschild halten wir. Wir befolgen die Straßenverkehrsordnung. Im Arbeitsleben befolgen wir Weisungen, erfüllen Vorgaben, sagen einen geschäftlichen Termin ab, wenn wir ihn nicht einhalten können. Wir halten uns an die Gesetzgebung. Auch im Privatleben beeinflussen Zwänge, die uns von anderen vorgegeben werden oder von den wir meinen, dass wir ihnen folgen müssen, unsere Entscheidungen. Bei Einladungen bringen wir ein Gastgeschenk mit, oftmals weil wir glauben, dass es von uns erwartet wird und nicht weil es von Herzen kommt. Wir erfüllen Erwartungen, weil wir andere nicht verletzen wollen. Die pflegebedürftige Mutter pflegen wir, (mehr …)